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_ Rückblick Seminar: Erfolgsmessung im Standortmanagement und in der Wirtschaftsförderung

Ereignisse wie die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative, die Aufhebung des Mindestkurses und die bevorstehende Steuerreform stellen die Standort- und Wirtschaftsförderer vor grosse Herausforderungen. Neuansiedlungen von Unternehmen und somit auch von Arbeitsplätzen sind rückläufig, die Investoren verunsichert. In solchen Zeiten wird der Nutzen der Standort- und Wirtschaftsförderer oft hinterfragt und sie müssen gegenüber der Politik vermehrt nachweisen, dass sie einen konkreten Nutzen stiften. Doch den Nutzen der Standort- und Wirtschaftsförderungsstellen zu messen ist komplex.
Die SVSM organisierte am 11. November in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen eine Schulung zum Thema „Erfolgsmessung im Standortmanagement und in der Wirtschaftsförderung“. Im Seminar wurden wichtige Themen wie Erteilung des Leistungsauftrages, Zielsetzungen und deren Messbarkeit sowie die Definition der Empfänger und deren Ansprüche an die Messung erarbeitet. Es zeigte sich, dass oft keine klaren Ziele vorhanden sind und dass - je nach Positionierung der Wirtschaftsförderung - sehr unterschiedliche Anforderungen an die Messung von Resultaten gestellt werden. Häufig ist auch keine Trennung zwischen den Zielvorgaben und der -messung vorhanden, was eine wirkungsvolle Arbeit erschwert. Darum wäre es wichtig, dass die Politik vorgängig eine klare, langfristige Entwicklung des Standortes definieren würde, worauf dann auch klar formulierte, überprüfbare Ziele vorgegeben werden könnten. So könnten der Wert und die Erfolge der Wirtschaftsförderung richtig eingeschätzt werden. Mehr zum Thema lesen Sie hier.






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